Bester Kinderwagen mit Handbremse

Kinderwagen mit Handbremse

Lange Zeit galten Feststellbremsen bei Kinderwagen als Maß der Dinge. Sie haben sich als Sicherheitsstandard etabliert und ernten als solcher große Aufmerksamkeit. Einige Hersteller vertrauen mittlerweile jedoch auf die Handbremse. Kinderwagen mit Handbremse sind in Kombination mit unterschiedlichen Ausstattungen erhältlich und haben sich insbesondere für den Einsatz im Gelände etabliert.

Hier versprechen sie von Anfang an maximale Sicherheit und eine praktische Anwendung. Die Handbremsen werden oft als Verzögerungsmodelle verarbeitet. Sie werden sowohl auf der rechten als auch auf der linken Seite des Kinderwagens montiert, wobei der verarbeitete Bremskranz zu den Höhepunkten gehört. Er ist besonders robust und in der Regel auch temperaturbeständig.

Es sollte eine gute Bremse am Kinderwagen sein

Die Bremse ist eines der wichtigsten Sicherheitsmerkmale eines Kinderwagens. Je nach Modell werden Feststellbremse oder Handbremse verarbeitet. Moderne Kinderwagen kommen heute nicht mehr ohne Bremse aus. In den letzten Jahren haben Kinderwagenhersteller die verarbeiteten Kugellager entscheidend verbessert. Die Räder sind dadurch besonders leichtlaufend und nur mit wenig Reibung verbunden. Daher lassen sie sich sehr einfach und bequem schieben. Doch gerade bergab können die Kinderwagen deutlich an Tempo gewinnen, sodass eine gute Bremse das A und O ist.

Meist besitzen Kinderwagen eine sogenannte Feststellbremse. Diese sollte bei den Schwenkschiebern sowohl vorn als auch hinten verarbeitet werden. Die Feststellbremse befindet sich meist direkt an den Hinterrädern und wirkt grundlegend auf beide. Um die Feststellbremse zu aktivieren, muss lediglich gegen die Strange getreten werden. Es gibt auch Kinderwagen bei denen die Feststellbremse nur einzeln bei den Rädern aktiviert wird. In diesem Fall muss darauf geachtet werden, dass die Aktivierung für beide Räder tatsächlich vorgenommen wurde. Prinzipiell sollte die Feststellbremse bei jedem Zwischenstopp betätigt werden. Damit wird sie sehr häufig benutzt und sollte entsprechend stabil und gut zugänglich sein. Weiterhin ist eine einfache Bedienung wichtig.

Neben der Feststellbremse hat sich in den vergangenen Jahren die Handbremse etabliert. Die Handbremse ist auch weiterhin überwiegend bei den sportlichen Kinderwagenmodellen zu finden und ist für Sportbegeisterte die richtige Wahl. Die Funktionsweise ist mit der Bremse eines Fahrrads vergleichbar. Demnach wird sie immer mit der Hand aktiviert. Während der Nutzung gilt es vor allem darauf zu achten, dass sich die Handbremse nicht zu schnell abnutzt. Eine starke Abnutzung ist prinzipiell immer dann vorhanden, wenn der Kinderwagen mit hoher Geschwindigkeit bewegt wird.

Für gute Kinderwagenbremsen gilt Folgendes:

  • Die Bremsen lassen sich einfach bedienen.
  • Kinderwagen lässt sich bei aktivierten Bremsen nicht schieben.
  • Räder rutschen bei aktivierter Bremse nicht durch.
  • Bremsgestänge verbiegt sich nicht.

Vor der Kaufentscheidung sollten die Bremsen eines jeden Kinderwagens umfassend geprüft werden.

Der richtige Kinderwagen braucht mehr als nur eine gute Bremse

Gute Kinderwagen zeichnen sich nicht nur durch ihre stabile Bremse aus. Grundlegend kommt es auf weitere Ausstattungsdetails wie das Fahrwerk und die Räder an. Gerade die Sicherheit sollte die Kaufentscheidung ebenso stark beeinflussen wie die Qualität des Kinderwagens. Durch eine robuste und stabile Bauweise weisen die Wagen in der Regel eine sehr lange Lebensdauer auf.

Besonderheiten des Fahrwerks

Das Fahrwerk spielt für Qualität und Sicherheit der Kinderwagen eine wichtige Rolle. Bei jedem Kinderwagengestell müssen neben dem Rahmen und dem Haltegriff vor allem die Fahrwerkelemente berücksichtigt werden. Zum Fahrwerk werden neben den Federungen auch die Räder und Bremsen gezählt.

Die Federung des Kinderwagens

Gute Kinderwagen zeichnen sich durch eine hochwertige Federung aus. Diese ist insbesondere für Neugeborene wichtig. Neugeborene haben eine sehr weiche Wirbelsäule, wodurch es wichtig ist, dass ruckartige Bewegungen vermieden werden. Dies gilt auch auf einem unebenen Untergrund. Durch eine gute Federung erhöht sich der Fahrkomfort erheblich. Allerdings profitieren nicht nur Neugeborene von einer guten Federung, sondern auch ältere Kinder, für die die Fahrt damit besonders komfortabel und rückenschonend wird. Die meisten Kinderwagen sind sowohl mit einer sichtbaren als auch mit einer nicht sichtbaren Federung versehen. Nicht sichtbare Federungen sind in der Regel mit einer Metallfederung ausgestattet. Umso höher die Belastung ist, desto härter wird auch die Metallfederung.

Die Räder

Wichtig für Fahrkomfort und Sicherheit sind die Räder. Sie haben Einfluss auf die Federung. Für den Kinderwagen gibt es folgende Räder:

  • Lufträder
  • Hartgummiräder
  • Luftkammerräder

Lufträder versprechen durch ihre Eigenschaften die beste Federung. Im Vergleich zu den anderen Ausführungen sind sie allerdings recht schwer. Darüber hinaus besteht hier auch immer das Risiko, dass die Luft entweicht. Um in diesem Fall handlungsfähig bleiben zu können, ist es wichtig, dass Ersatzschlauch und Luftpumpe vorhanden sind. Lufträder dürfen nie zu stark aufgepumpt sein, denn sonst verlieren sie sehr schnell ihre federnden Eigenschaften.

Viele Kinderwagen sind mit Hartgummirädern ausgestattet. Diese Räder haben sich in den vergangenen Jahren aufgrund ihrer praktischen Eigenschaften bewährt. Im Vergleich zu Lufträdern sind sie leichter, bieten allerdings auch nicht solch eine gute Federung. Hartgummiräder eignen sich darüber hinaus nicht für unwegsames Gelände, da hier die Federung nicht ausreichend gut ist.

Luftkammerräder sollen in erster Linie eine gute Kombination aus Hartgummirädern und Lufträdern sein. Hier sind die Nachteile, die sonst bei den verschiedenen Rädern zu finden sind, nicht mehr so stark ausgeprägt. Für die Luftkammerräder wird der Kunststoff zunächst aufgeschäumt. Dadurch entstehen in den Rädern kleine Kammern, die mit Luft gefüllt sind.

Easy Stop System von Clamaro

Clamaro hat seinen Coral 2016 Kinderwagen mit innovativen Ausstattungsmerkmalen versehen. Hauptaugenmerk liegt jedoch auf dem innovativen Bremssystem. Der Kinderwagen wird im praktischen 3 in 1 Kombi-System angeboten und kann in einer von 24 Farben bestellt werden. Zum Angebot gehört neben dem Kinderwagengestell die Auto Babyschale, die Isofix-geeignet ist. Weiterhin sind im Set Babywanne, Sportbuggy und Luftreifen enthalten. Das Fahrwerk zeichnet sich durch die einstellbare Federung aus. Für Sicherheit sorgt neben der Bremse das Fahrwerk. Es ist nach Belieben einstellbar. Weiterhin ist bei diesem Kinderwagen eine Komfortfederung vorhanden.

Die Easy Stop Bremse von Clamaro unterscheidet sich bereits durch ihre Position von anderen Systemen. So ist sie zentral am Gestell verarbeitet. Dadurch geht sie mit hervorragenden Bremseigenschaften einher. Schon auf den ersten Blick überzeugt die Easy Stop Bremse durch ihre Leichtgängigkeit. Ergänzend zu der zentralen Easy Stop Bremse sind die großen Schwenkräder mit einer praktischen Feststellfunktion ausgestattet. Die Ausstattung des Clamaro Kinderwagens ist recht umfassend. So ist der Schiebegriff in der Höhe verstellbar. Unter dem Gestell befindet sich außerdem ein Einkaufskorb.

Fazit

Kinderwagen mit Handbremse gelten aufgrund der zusätzlichen Bremse als besonders sicher. Während die Feststellbremse in erster Linie durch den Fuß gesteuert wird, ist die Bedienung der Handbremse vorrangig mit der einer Fahrradbremse identisch. Die Bremse kann per Hand aktiviert werden. Hierfür ist sie in der Regel am Haltegriff des Kinderwagens zu finden. In der Regel ist eine Steuerung sowohl auf der rechten als auch auf der linken Seite vorhanden, sodass eine getrennte Steuerung voneinander möglich ist.

Vorteilhaft ist die Handbremse vor allem im freien und bergigen Gelände. Hier kann sie ein ungewolltes Wegrollen vermeiden und bietet mehr Sicherheit als dies bei Modellen der Fall ist, die nur eine Feststellbremse besitzen.